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BWO - FC Lotzwil-M. 3:3 (3:1)

pr 22.10.2012

Meisterschaft, 20.10.2012, 20.00 Uhr

Stadion Emme Oberburg,  100 Zuschauer

SR: Gerbavci Agim, Rüfenacht

 



 

BWO: 

Amport; Damm; Mehmeti; S. Brechbühl, Oppliger (70. Hodler); Wälti; Rilak (73. Michel; Vinko, Etoski, Brao, Perzhaku Shaqir (60. Perzhaku Shpetim)

 

Tore:

6. 1:0 Perzhaku Shaqir

20. 2:0 Wälti

29. 2:1

31. 3:1 Vinko

57. 3:2 Foulelfmeter

80. 3:3

 


 

Bemerkungen:

BWO ohne Anandakumaran, Ademi, Jud (alle verletzt), Christen (abwesend), Ajredini, Zizzari, Flower (alle 2. Mannschaft), Moser (nicht eingesetzt)


Spielbericht vom FC Lotzwil:

Der FC Lotzwil-Madiswil zeigt Charakter und kann in der zweiten Halbzeit auf einen 2-Tore-Rückstand reagieren und sichert sich so dank Leistungssteiergung einen verdienten Punkt in Oberburg.

Quasi mit der gleichen Aufstellung wie man die letzten beide Wochenenden Punkte auf das Konto erspielen konnte, startete der FC Lotzwil-Madiswil in das Spiel in Oberburg. Stojanovic erhielt in Oberburg die Chance, von Beginn weg zu spielen, was er sich aufgrund sehr guter Einsätze als Einwechselspieler und aufgrund überzeugender Trainingseinsätze auch redlich verdient hatte – und der „Lotzwiler Ghatuso“ im defensiven zeigte auch ein gutes Spiel mit vielen gewonnen Zweikämpfen. Treue Zuscher erkannten auch ein neues Gesicht unter den Oberaargauern: Mit Oweys fanden die Lotzwiler neue offensive Unterstützung.
 
Das Spiel in Oberburg war auf dem engen und holprigen Spielfeld ein offener Schlagabtausch. Oberburg agierte von Beginn  weg viel mit langen Bällen. So wurden die dribbelstarken und wirbligen Stürmer gut in Szene gesetzt. Nachdem Friedli im Tor in den ersten Minuten bereits zweimal gut parieren konnte, hatte ein Angreifer in der 6. Minute dann einfaches Spiel: Ein zu kurz geratener Rückpass konnte erlaufen werden und Friedli im Tor war auf den flach getretenen Schuss machtlos. Dieses Tor war dann allerdings auch ein Weckruf für die Lotzwiler. Nun fand auch der Gast besser und besser in Spiel – dennoch fiel in der 20. Minute das 2:0. Nach einem  Eckball konnte Studer den von Torhüter Friedli abgewehrten Ball nicht vom Sechzehnmeterraum befreien und ein Nachschuss passte genau ins Gehäuse. Der FC Lotzwil-Madiswil fand dann aber den Anschluss in der 30. Minute, als Baltisberger-Bodenmann den Ball irgendwie aus dem Getümmel heraus im Tor unterbringen konnte. Nur drei Minuten später wurde der Ball nach einem Lotzwiler Einwurf leichtsinnig verloren und die schnellen Oberburger Stürmer konnten die gesamte Lotzwiler-Hintermannschaft quasi überrennen. So stand es zur Halbzeit 3:1 für Blau-Weiss.
In der zweiten Halbzeit trat der FC Lotzwil-Madiswil wie verwandelt auf. Es war nun der Aufsteiger, der von Beginn weg das Spiel in die Hand nahm. Mit Schrag kam neuer Power in Spiel und auch der eingewechselte Mijatovic verlieh als Innenverteidiger der Defensive mehr Sicherheit.  Nach einem Foulspiel im Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter für den FC L-M. L. Picci versenkte den darauffolgenden Penalty. Ob wohl der Elfmeterentscheid absolut unbestritten war, meinte der Schiedsrichter dann beim nächsten Angriff wohl, etwas kompensieren zu müssen. Erneut wurde Oweys gefoult – vielleicht zwar nicht elfmeterwürdig – und Oweys sah zum Erstaunen aller den gelben Karton. Nichts desto trotz blieb der FC Lotzwil-Madiswil aufsässig und wurde in der 71. Minute dann mit dem 3:3 belohnt, nachdem sich Zekovic gegen zwei Mann durchsetzen konnte.
Nachdem Oweys in seinem ersten Spiel für den FC Lotzwil-Madiswil nach einem Foulspiel nun diskussionslos die zweite gelbe Karte sah, zeigte sich der Gast aus Lotzwil mit einem Punkt zufrieden.